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Chicken Masala

Das Chicken Masala ist die Mutter aller Currygerichte und ganz easy peasy in der Zubereitung. Lass dich von der Zutatenliste erst einmal nicht abschrecken, sondern trau dich und schwinge den Kochlöffel im orientalischen Stil. Komm ich zeige dir, wie einfach Orient zu Hause geht.

 

 

Der Zauber dieses Gerichts liegt in der Gewürzmischung Garam Masala.

Das Ursprungsland von Garam Masala ist - wie es der Name schon erahnen lässt - Indien. Ihre Wurzeln findet die Gewürzmischung in der ayurvedischen Heilkunde, die der Mischung eine wärmende Wirkung auf den Körper zuspricht. Der Begriff "Garam" steht dabei für heiß und "Masala" grundsätzlich für Gewürzmischung. Die Zutaten und Zusammensetzungen können leicht variieren: Klassisch sind Kardamom, Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel, Muskat und Nelken, häufig kommt Chili für die Schärfe, sowie Koriander, Lorbeerblätter und Knoblauch hinzu.

Achte beim Kauf von Gewürzen und Gewürzmischungen stets auf gute Qualität, sie sollten frei von künstlichen Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern, Glutamat, Farbstoffen... (die Liste ist lang) sein. Mit hochwertigen Gewürzen wirst du mit wenig mehr Geschmack erzielen.

 

Wusstest du eigentlich, dass in Indien selbst "Curry" nicht die Bezeichnung für die Gewürzmischung ist, sondern vielmehr der Name für eine bestimmte Zubereitungsart von Fisch, Fleisch und Gemüse, das in einer Soße gegart wird?

 Das Chicken Masala ist also ein typisches Curry-Gericht. :)

 

 

Bei der Zubereitung wird das Fleisch zuvor in Joghurt mariniert und durch schonendes und kurzes Garen im Ofen butterzart. Verwende einen griechischen Joghurt mit 10% Fett, dieser ist schön cremig und nicht so säuerlich im Geschmack.

Für die Sauce ist kein langes Kochen erforderlich. Die Kokosmilch rundet das Gericht mit seinen Gewürzen ab, Kurkuma gibt dem Curry eine schöne gelb-rote Farbe. Gerne kannst du zu Beginn etwas zaghafter mit den Gewürzen umgehen und am Ende noch zugeben. Mit meiner Gewürzangabe ist das Gericht leicht pikant, aber nicht zu scharf. Das Fleisch wird mit dem ausgetretenen Fleischsaft unter die Sauce gemischt und gibt ebenfalls noch einmal Würze ab. Als Beilage eignet sich ganz typisch Reis und Naan-Brot.

Du möchtest mehr von dem indischen Zauber, dann ist mein Indisches Hähnchen-Curry sicherlich auch ganz nach deinem Geschmack.

Aus der übrigen Kokosmilch kannst du übrigens einen leckeren Kokosmilchreis zubereiten.

 

Mengenangabe für 3-4 Portionen

 

Für das Fleisch:

400 g Hähnchenbrustfilet

2 TL Garam Masala (z.B. von Just Spices*)

1 TL Paprikapulver edelsüß

1 TL Salz

1/2 TL Koriander, gemahlen

150 g Griechischer Joghurt

1 EL Öl

 

Für die Sauce:

1 Dose Tomaten gewürfelt (400 g)

2 rote Zwiebeln

1 Stück Ingwer, frisch (7-10 g)

2 Knoblauch Zehen

2 TL Garam Masala

1 knapper TL Paprikapulver edelsüß

1 knapper TL Paprikapulver scharf

2 TL Kurkumapulver

2 TL Zucker

1 TL Salz

3 EL Tomatenmark

100 ml Sahne

100 ml Kokosmilch

1 EL Kokosöl (alternativ 2 EL Öl zum braten)

 

Zubereitung:

Für das Fleisch das Hähnchenbrustfilet waschen, mit einem Küchenkrepp trocken tupfen und gegen den Faserverlauf in grobe Würfel schneiden, anschließend in einer Schüssel mit einem Esslöffel Öl vermengen. Den Joghurt mit den Gewürze glattrühren und mit dem Hähnchen vermengen. Das Fleisch für einige Stunden, gerne auch über Nacht zugedeckt ziehen lassen. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, das Fleisch auf einem Blech mit Backpapier belegt verteilen und 12 Minuten garen (das Fleisch sollte gerade so durch sein).

 

Für die Sauce die Zwiebeln würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer, sowie die Gewürze zugeben und 1-2 Minuten anschwitzen. Mit den Tomaten aus der Dose ablöschen. Tomatenmark, Sahne und Kokosmilch zugeben und für 5 Min. köcheln lassen. Das Fleisch mit dem ausgetretenen Fleischsaft unter die Sauce rühren und nochmals kurz aufköcheln lassen. Falls notwendig die Sauce mit den Gewürzen abschmecken, wer möchte gibt noch einen Schuss Kokosmilch hinzu (die Sauce soll eine sehr sämige Konsistenz haben).

 

Dazu passt Reis, Naan-Brot oder auch mein fixes Pfannenbrot. Serviere dazu außerdem Griechischen Joghurt mit frischem Koriander und einer Scheibe Limette.

 

Hinweis:

Für uns hat das Curry mit den Angaben der Gewürze genau die richtige Schärfe. Wer es gerne etwas milder mag verzichtet auf die Zugabe des scharfen Paprikapulvers und darf auch sonst etwas dezent mit den Gewürzen umgehen.

 


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